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forFLEX - Dienstorientierte IT-Systeme für hochflexible Geschäftsprozesse (hGP)

Geschäftsprozesse sind immer höheren Flexibilitätsanforderungen ausgesetzt. Sie müssen ständig leistungsfähiger und gleichzeitig wirtschaftlicher werden. Während bei standardisierten Geschäftsprozessen durch den Einsatz moderner betrieblicher Standardsoftware hohe Automatisierungsgrade erreicht werden können, besteht ein Defizit hinsichtlich der Unterstützung hochflexibler Geschäftsprozesse (hGP). Hochflexible Geschäftsprozesse sind kontextsensitiv und lassen sich nicht vollständig oder nur ad hoc planen. Das Spektrum hochflexibler Geschäftsprozesse ist groß; es reicht von der Projektierung komplexer industrieller Produktionsanlagen bis zur Kooperation in medizinischen Versorgungszentren. Die betriebliche Standardsoftware stößt hier mit „fest verdrahteten“ Verhaltensvarianten an ihre Grenzen.

Hochflexible Geschäftsprozesse benötigen ein dynamisch erweiterbares Verhaltensrepertoire der sie unterstützenden IT-Systeme. Anforderungen an hochflexible Geschäftsprozesse ergeben sich zum Teil erst zur Ausführung. Aus diesem Grund verschwimmt die Grenze zwischen der Gestaltung und der Ausführung von Prozessen, so dass die Prozesse zunehmend Projektcharakter erhalten.

Das Ziel des Forschungsverbundes forFLEX besteht in der Untersuchung von Potenzialen dienstorientierter IT-Systeme als Schlüsseltechnologie für die Flexibilisierung von Geschäftsprozessen. Korrespondierend dazu sollen erreichbare Automatisierungsgrade und geeignete Automatisierungsformen für hochflexible Geschäftsprozesse erprobt werden.

Das Forschungsprojekt forFLEX umfasst drei Teilprojekte, die untereinander in Beziehung stehen.

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forFLEX wird gefördert durch: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.